Urfeld. Schon seit Jahrzehnten, haben die Jagdpächter Dr. Friedhelm Kader und Friedel Berrisch, das Jagdrevier Wesseling Urfeld, welches 375 Hektar groß ist.
In den siebziger Jahren, wurde der -Bereich um das Wasserwerk Urfeld, vom Naturschutzbund unter der Leitung von Claus Döring, mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt, um der heimischen Vogelwelt und dem Niederwild ein Biotop zu schaffen.
Das ganze Projekt wurde von den Jagdpächtern unterstützt, indem die gepflanzten Bäume vor Verbiss geschützt und Raubwild bejagt wurde. Im Februar dieses Jahres, wurde ein neues Pflegekonzept für dieses Gebiet vom Landschaftsschutz, Forstamt und dem Wasserwerk beschlossen, hierbei war auch der Jagdpächter Berrisch anwesend.
Es wurde eine Brachfläche von etwa 6500 Quadtratmetern als Wildäsungswiese, Brutwiese und zur jagdlichen Nutzung, von Dr. Paulus (Wasserwerk) zur Verfügung gestellt.
Auf dieser Fläche säten die Jagdhelfer eine Wiesenkleemischung und es wurden Wildobstbäume durch Mithilfe des Wasserwerksleiters, Klaus Everts, gepflanzt. Die Unkosten trugen die Jagdpächter. Diese Fläche soll als Brut- und Jungstätte für zum Beispiel Rebhuhn, Fasan, Schnepfe und Hasen dienen, sowie natürlich auch der Bejagung von Kaninchen und Raubwild.
Dieses wird auch von den Urfelder Landwirten befürwortet, die ihrerseits ein gutes Verhältnis zum Jagdpächter haben und auch den Anbau von Feldfrüchten so gestalten, dass der Wildschaden gering gehalten werden kann.
Den Landwirten ist die Jägerschaft Urfeld aus diesem Grund dankbar. Die neu angelegten Brut- und Äsungsflächen sowie die umliegenden Wiesenflächen erfüllen nur ihre Bedeutung, wenn in diesem Gebiet die Hundebesitzer ihre Hunde auf den ausgewiesenen öffentlichen Wegen führen, um dem Jungwild und den Bodenbrütern sowie allen wild lebenden Tieren Ruhe zu bieten, denn es kommt immer häufiger zu zerstörten Nestern und gerissenem Jungwild.
So könnte auch ein Miteinander zwischen Hundehaltern, Jagd, Naturschutz und Landschaftsschutz jeden erfreuen.

















