Bedburg. Bei der Stadtverwaltung sind die Zuwendungsbescheide zum Umbau des Bahnhofes Bedburg inklusive der P+R-Anlage eingegangen. Danach wird diese Umbau- und Sanierungsmaßnahme durch das Land NRW sowie den Zweckverband Nahverkehr Rheinland mit insgesamt 4,8 Millionen Euro gefördert. Der Eigenanteil der Stadt Bedburg beträgt bei geschätzten Gesamtkosten der Maßnahme von etwa 6,1 Millionen Euro dann rund 1,2 Millionen Euro.
Die endgültige Plangenehmigung des Eisenbahnbundesamtes liegt der Stadt bereits seit Dezember 2011 vor. Der nächste Schritt ist der Abschluss einer vertraglichen Vereinbarung zwischen der Stadt und der Deutschen Bahn, die es der Stadt sodann erlaubt, im Eigentum der Bahn befindliche Flächen für den Umbau zu nutzen.
Um möglichst bald mit den Arbeiten vor Ort beginnen zu können, werden derzeit seitens der Verwaltung die Ausschreibungsunterlagen vorbereitet. Sollte das weitere Verfahren ohne Zeitverzögerungen abgewickelt werden können, ist der Beginn der Bauarbeiten in diesem Sommer vorgesehen.
Im Rahmen des Umbaus wird der bisher vorhandene Mittelbahnsteig wegfallen und durch zwei Seitenbahnsteige ersetzt. Von der Bahn aus kann man dann bei Bedarf direkt in den Bus umsteigen. Zudem wird zu jedem Bahnsteig auch eine barrierefreie Rampe führen. Der unter den Gleisen herführende Tunnel soll heller und damit in der Folge auch ansehnlicher und sauberer werden als heute. Geplant ist zudem die Erweiterung der Parkplatzflächen. Für die mögliche Einrichtung einer Fahrradstation und einer Elektro-Tankstelle müssen noch Investoren gesucht werden.
Bürgermeister Gunnar Koerdt ist sehr froh, dass die
Förderbescheide jetzt vorliegen und der Umbau konkrete Formen
annimmt. Koerdt: "Es wird Zeit, dass man vom Bahnhof nicht
mehr als Schandfleck spricht, sondern ihn künftig als
attraktiven Bahnhaltepunkt wahrnimmt. Die Bürgerinnen und
Bürger Bedburgs und natürlich auch Besucher von
außerhalb sollen hier gerne ankommen oder wegfahren."


