Rhein-Erft-Krfeis (gp). Einkaufen von Montag bis Samstag rund um
die Uhr und vier verkaufsoffene Sonntage - das sieht die derzeitige
Regelung vor. Aber Gewerkschaften und Kirchenvertreter wollen die
langen Öffnungszeiten wieder kippen, weil die
Beschäftigten zu starken Belastungen ausgesetzt seien. Am
Mittwoch fand eine Anhörung im NRW-Landtag statt. Es zeichnet
sich aber eine Mehrheit für Änderungen am
Ladenöffnungsgesetz ab. Die Sozialdemokraten tendieren dazu,
die Öffnung der Läden an Werktagen auf 20 oder 22 Uhr und
an Samstagen auf 18 Uhr zu begrenzen.
Die Meinung des Aktionsrings in Pulheim formulierte dessen
Vorsitzender Dieter Kirchartz so: "Der Aktionsring
befürwortet eine Ladenöffnungszeit bis 22 Uhr. Eine
unbegrenzte Öffnungszeit lehnen wir aus
Arbeitnehmerschutz-Gründen und aus umweltpolitischen
Gesichtspunkten (hoher Energieverbrauch) ab. Allerdings sind wir
für mindestens vier verkaufsoffene Sonntage je Jahr und
Stadtteil. Sollte diese Zahl allerdings aufgrund von mehr
als vier öffentlichen Großveranstaltungen nicht
ausreichen, so sollte es auch möglich sein, die Anzahl der
Verkaufsoffenen Sonntage durch Ratsbeschluss bis auf sechs
Sonntage je Jahr zu erhöhen."
Im Hürth Park wünscht man sich, alles könne so
blieben wie es ist. Man habe "positive Erfahrungen"
beispielsweise mit dem Mitternachtsshopping gemacht und würde
gerne daran festhalten.
Zurück zu alten Zeiten?
Kontroverse um die Ladenöffnungszeiten
Geänderte Öffnugszeiten?
Streit um Ladenschluss und verkaufsoffene Sonntage
Kirchen und Gewerkschaften wollen die Liberalisierung der Ladenschlusszeiten zurückdrehen.
Letzte Änderung: Freitag, 20.01.2012 12:37 Uhr
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