Sollen Polizisten Namensschilder tragen? Erfahren Sie hier, wie unsere Leser darüber denken!

Stephan Meyer, Wesseling: "Meine Meinung ist, wenn Polizeibeamte Namensschilder tragen ist es für Kriminelle einfacher an Ihre Familien dran zu kommen. Und das ist nicht schön. Also bin ich gegen Namensschilder."

 

Naera Sibel, Wachtberg-Züllighoven: "Namensschilder würden bei Demonstrationen nichts bringen, denn wenn sich alle Leute gegen eine Polizeimauer drängeln, würde auch niemand mehr ein Namensschild erkennen."

 

Dieter von Kannen, Leverkusen: "Sehr geehrte Damen und Herren, eine "Kenntlichmachung" der Person finde ich schon gut. Dann brauche ich den Beamten nicht mit "Herr Wachmeister" oder sonst wie ansprechen. Natürlich verstehe ich das Schutzbedürfnis der Beamten. Den Polizisten einen "Dienstnamen" geben, wäre eine Wahlmöglichkeit oder eine leicht merkbare Nummerierung. Der Pressesprecher der Polizei in Köln bekäme dann: "K - 4711", weil er die Dinge oft beweihräuchern muß. Ein Beamter des Streifendienstes würde seine Erkennung mit dem Schildchen "K- 08/15" beginnen; seiner allgemeinen Funktion willen. So könnte man auch 1704 vergeben. Das System müsste dann den Kriminalbeamten vom Einsatzbeamten beim Fussballspiel unterscheiden. Bei allem Spass einen Namen sollte der Beamte schon vorzeigen, um bei Beschwerden und anderen Vorkommnissen den Staatsdiener benennen zu können. Es kann dann passieren, dass im Internet irgendwann als Folge eine Liste mit den beliebtesten Polizisten erscheint."

 

Dieter Vondey, Odenthal: "Die Polizei soll Namenschilder an der Uniform tragen ,denn unsere Soldaten müssen auch an Ihrer Uniform den Namen tragen und warum soll die Polizei anonym bleiben."

 

Frank-Walter Schmidt, Wesseling: "Ein Polizist muß sich sowieso mit Namen vorstellen, das reicht."

 

Sascha Lienesch, Sankt Augustin: "Jeder Polizist sollte es selbst entscheiden können, denn die Gefahr, dass sich Kriminelle mal an Polizisten rächen wollen und über den Namen die Privatadresse etc ermitteln können ist nicht von der Hand zu weisen."

 

Markus Waßerburger Wesseling: "Das ist eine gute Idee. Einige Polizisten gehen dann mit Sicherheit von Anfang an anders mit Bürgern um.Spezialkräfte der Polizei sollten hierbei jedoch ausgeschlossen werden.Der Einwand das Täter dadurch Polizisten leichter identifizieren könnten, ist nur bedingt richtig.Wer jemanden finden will, schafft dies auch ohne Namensschild.Außerdem kann man mit Namensschild einen Polizisten sofort mit dem Nachnahmen anreden.Das finde ich viel Persönlicher.So sagt man Herr Polizist, der Polizist fragt ja auch sofort nach dem Namen und spricht einen nicht mit Bürger an."

 

André Grölle, Lohmar: "Polizisten sollten, wie es in vielen anderen Berufsgruppen heutzutage Standard ist, Namensschilder tragen. Wovor haben die Herren und Damen der Polizei bloß solche Angst? Im Krankenhaus, bei der Bank, und und und. Überall werden Namensschilder getragen."

 

Andreas Kläser, Mechernich: "Ich bin selbst Polizeibeamter und habe kein Problem damit, ein Namensschild zu tragen. Solange die getroffenen Maßnahmen rechtmäßig sind, braucht man auch keine Repressionen eines "polizeilichen Gegenüber" zu fürchten. Da ich mich beim Einschreiten eh mit Namen vorstelle (schon ein Gebot der Höflichkeit), ist mein Name schon gefallen. Bei Großeinsätzen (Demo, Fußball) finde ich Namensschilder allerdings überflüssig und ungeeignet. Da auch dort keine ungerechtfertigten Übergriffe stattfinden (auch wenn Amnesty oder der ein oder andere Betroffene das behauptet), könnten irgendwelche Chaoten irgendeinen Namen den sie irgendwo gelesen haben, mit irgendeiner Maßnahme fälschlich in Verbindung bringen. In NRW werden bei Großeinsätzen Maßnahmen so gehandhabt, dass der einschreitende Beamte von Anfang bis Ende (Einsatzanlass bis Fest- bzw. Ingewahrsamnahme) die Maßnahme begleitet. Somit steht der Name fest und kann jederzeit in den Dokumentationen nachgelesen und ermittelt werden."

 

Rolf Bauerfeind, Köln: "Der Staat hat das Gewaltmonopol und das ist auch richtig. Hat er zusätzlich auch noch ein Daten-Monopol, wird er zu stark und der Bürger ohnmächtig. Wie sieht es denn bei Ihnen aus? Ich möchte nicht vor einem Richter stehen, der kein Namenschild vor sich und eine Maske vor dem Gesicht hat. Möchten Sie von einem Arzt operiert werden, dessen Namen ihnen keiner nennen will? Um den Arzt zu "schützen"? So einen Mist habe ich noch nie gehört. Wenn ich auf der Arbeit einen Fehler mache, werde ich von 1. Kunden 2. Kollegen und 3. Chef dafür in die Hacken getreten. Ausgerechnet die Polizei soll durch Anonymität geschützt werden? Das ist eine Einladung zur Willkür. Nie wieder eine GEheime STaats POlizei!"

 

Hinweis: Leserkommentare geben nicht die Meinung
der Redaktion wieder und werden unzensiert veröffentlicht!
Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung







 


Sollen Polizisten Namensschilder tragen?

In Berlin wurde beschlossen, dass Polizisten Namensschilder tragen müssen, in Nordrhein Westfalen hingegen bleibt dem Beamten selbst überlassen, ob er eines trägt oder nicht. Stephan Hegger, Sprecher vom NRW-Landesverband der Gewerkschaft der Polizei (GdP) äußerte sich strikt gegen die Kennzeichnung: Dadurch werde es Tätern erleichtert, Polizisten zu identifizieren. Amnesty International hingegen befürwortet das Tragen: Gerade bei Großeinsätzen wie Demonstrationen oder Fußballspielen käme es oft zu ungerechtfertigten Übergriffen durch die Polizei. Wie sehen Sie das? Sollten Polizeibeamte Namensschilder tragen? Wie ist Ihre Meinung? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie mit!




Ihr Kommentar zum Thema der Woche:













Letzte Änderung: Montag, 23.09.2013 10:32 Uhr

Verkäufer(innen) im Außendienst gesucht


Wir suchen ab sofort Verkäufer(innen) im Außendienst! Ihr Aufgabengebiet: Sie unterstützen unser Verkaufsteam bei sämtlichen Tätigkeiten, die mit dem Verkauf von Anzeigen und Prospektverteilungen zu tun haben... »