Und das sagen unsere Leser zum Rücktritt von Guttenberg:

Horst Münch, Brühl: "Er hätte bereits zwei Wochen früher zurücktreten müssen, weil er gelogen hat. Ob er auch betrogen hat, wird sich herausstellen. Er kann nicht einerseits den aufrichtigen, ehrlichen und an Werten orientierten spielen und dann derart lügen und im Amt bleiben. Letztendlich ist er über seinen eigenen Anspruch gestolpert."

 

Ralf Jesch, Bornheim: "Nur weil KTzG in das Konzept von Medien/Design und Stylingexperten passte muß er nicht zwangsläufig kompetent sein. Er hat unlängst bewiesen genau das Gegenteil zu sein. Außerdem genießen Politiker in den Parteien schon genug Vorteile, sie müssen ja kaum noch etwas können. Ich sehe nicht ein warum ein Adelstitelträger mit anderen Maßstäben gemessen werden soll als ein Normalsterblicher. Die Sucht der Massenmedien nach Titelstorys ist schon peinlich. Sie sollen weiter über die Eskapaden der Harrys und Williams berichten, die sind sowieso nicht politisch relevant. Bei uns ist der Adel abgeschafft. Fazit: Ein Guttenberg kann hier nicht Kanzler werden."

 

Brigitte Janisch, Siegburg: "Es ist schon sehr traurig, dass viele Leute den Rücktritt zu Guttenbergs bedauern. Betrug ist nun mal Betrug. Erst wenn er für sich realisiert hat. dass er Unrecht getan hat, kann er vielleicht noch einmal wieder kommen. Aber auch nur dann."

 

Andrea Schmid, Bonn: "Endlich ein fähiger Politiker für Deutschland und dann wird er wegen einer Lappalie kaputtgemacht. Haben wir denn keine anderen "Sorgen" in unserem Land? Leider wurde er zu beliebt, was natürlich Neid und Eifersucht weckt. Schade, er hätte sich nicht so leicht unterkriegen lassen sollen!"

 

Thomas Beutler, Hürth: "Ein überführter Betrüger kann nicht Minister bleiben. Im Nachhinein wird sich immer mehr herausstellen, dass dieser Mann ein Blender war. De Maizière wird jetzt die Sache anpacken ohne sich dabei in das Rampenlicht zu drängen."

Richard Welter, Hürth: "Es war höchste Eisenbahn, dass Herr zu Guttenberg seinen Hut nahm. Eine zweite Chance kann er haben, aber dafür muss er sein Handeln in Sachen Doktorarbeit erst mal bereuen und ehrlich als sein Fehlverhalten anerkennen. Bis heute sieht er aber überwiegend die Schuld bei denen, die die Plagiate aufgedeck haben."

Heike Himberger-Runge, Frechen: "Wenn Chinesen auf Konsumgütermessen abgekupferte europäische Produkte als ihre eigenen anpreisen, empören wir uns. Herr zu Guttenberg hat im Prinzip das selbe getan und erstaunlich wenige Menschen empören sich.
Woran liegt das? Die Antwort liegt in der Frage der Vermarktung.
Herr zu Guttenberg hat sich selber konsequent als Polit-Popstar inszeniert. Damit trifft er ins Herz der Wähler-Sehnsüchte. Wir wollen den Glamour und die Noblesse der adligen Herkunft und vor allem wollen wir in einfachen Worten wissen, wofür dieser Politiker steht. Diese Sehnsüchte hat Herr zu Guttenberg mit viel Marketing-Aufwand befriedigt. Das alles wieder herzugeben, fällt natürlich schwer.
Doch am Ende ist es - hoffentlich - wie mit den kindlichen Objekten der Begierde: Irgendwann verstehen auch die verbissensten Sammler, dass eine Pokémon-Karte nur ein Stück Karton ist und in Wirklichkeit eben keine magischen Kräfte hat."

Richard Kuchem, Bornheim: "Ich bin stolz in einem Land zu leben, wo man das Gefühl hat, von den Medien regiert zu werden.was regt man sich übers Abkupfern auf. Allabendlich laufen im TV Magazinsendungen. Der eine sieht, was der andere sendet, mischt das Ganze durch, wieder gibt's einen neuen Skandal. Zuerst wars der Westerwelle, ist nicht gelungen nun der Baron, ....gute Nacht Deutschland."

Wolfgang Dick, Meckenheim: "Da hat man mal, typisch Deutsch, wieder jemanden gefunden, der offensichtlich einen Fehler begangen hat. Aber durch dieses "kreuzigt ihn" Geschrei kann man wunderbar von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken."

Franz-Peter Meininghaus, Lindlar: "Wie soll man es seinen Kinder erklären, wenn er im Amt geblieben wäre ? Die Schüler/innen werden doch auch "bestraft" wenn sie beim "Abschreiben" erwischt werden. Über die Folgen meines tun's mache ich mir doch vorher Gedanken. Und als Vorbildfunktion hat Herr zu Guttenberg jetzt die richtige Entscheidung getroffen. Wenn es auch schade um ihn ist."

 

Hinweis: Leserkommentare geben nicht die Meinung 

der Redaktion wieder und werden nicht zensiert!































Letzte Änderung: Donnerstag, 31.03.2011 20:33 Uhr

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