Kurz vor der Neuauflage des Galaxy im Sommer 2006 - den Ford in
Eigenregie entwickelte - überraschten die Kölner die
Öffentlichkeit mit dem davon abgeleiteten Fünfsitzer
S-MAX. Diese geräumige Gefährt ist vom Charakter her eine
Großraum-Limousine mit pkw-ähnlichem Komfort und agilen
Fahreigenschaften. Zum Sommer 2010 überarbeitete Ford beide
Modellreihen.
Beim S-MAX - den es übrigens auf Wunsch auf mit einer dritten
Sitzreihe und zwei zusätzlichen Sitzen gibt - fallen die
Änderungen an Außenhaut und Interieur nur Markenkennern
auf. Am auffälligsten sind das neue LED-Tagfahrlicht, das ab
der Titanium-Ausstattung serienmäßig ist und die neu
gestaltete Frontpartie mit markantem Lufteinlass unten. Mit neuen
Motoren soll der S-MAX zudem noch mehr PKW-Käufer ansprechen,
die auf Mehrleistung Wert legen. So gibt es nun eine 203 PS starke
Benziner-Version mit Benzin-Direkteinspritzung, variable
Steuerzeiten für Ein- und Auslassventile und Turboaufladung.
Bereits bei 1750 Umdrehungen erreicht das Drehmoment sein Maximum
von 300 Nm. Der neue Motor geht geschmeidig und recht fein
dosierbar ans Werk. Laut Werk lautet der EU-Verbrauch 8,1 Liter
Super. Kombiniert wird der so genannte EcoBoost-Motor mit dem neuen
Powershift-Direktschaltgetriebe.
Den bewährten 2,0 Liter-Vierzylinder mit 145 PS gibt es auch
als sehr empfehlenswerte Flexifuel-Variante, mit der man
Bio-Ethanol (Preis derzeit etwa 90 Cent pro Liter) tanken, aber
auch mit Superbenzin beliebig mischen kann.
Die Dieselpalette reicht im neuen S-MAX vom 115 PS-Aggregat
über die bewährte 140 PS-Variante bis zum neuen 163
PS-Triebwerk, das es wahlweise auch mit dem neuen
Direktschaltgetriebe gibt.
Neu sind die elektronischen Extras wie den Toter-Winkel-Assistenten
BLIS und die adaptive Temporegelung mit Geschwindigkeitsbegrenzer.
Die Preise des neuen S-MAX reichen von 28.300 Euro für die
Trend-Variante mit 145 PS-Benziner bis zu 39700 Euro für den
S-MAX Titanium S mit Direktschaltgetriebe.
S-MAX: Den könnte Papi seiner Familie gönnen.




